Schieferbergbau mit Tradition

Lotharheil ist das noch einzige existierende Schieferbergwerk in ganz Bayern.

Es wurde 1857 erstmals bergmännisch aufgefahren und befindet sich seit 1904 im Besitz der Familie Teichmann.

Tagebau

Der Tagebau ist ca. 300 Jahre alt; die Halde oberhalb des Stollenmundloches stammt aus dieser Zeit.

Untertageabbau seit 1857

Reichrat Lothar Freiherr von Faber erwarb damals das Abbaurecht; das Bergwerk wurde nach ihm „Lotharheil" benannt. Faber benötigte das gewonnene Material für die Herstellung von Schiefertafeln in seinen neu gegründeten Fabrik in Geroldsgrün. Da der Schiefer für diesen Einsatzzweck zu hart war, wurde das Bergwerk 1895 verkauft.

1904 Kauf des Bergwerkes „Lotharheil"

durch die Schieferdeckereheleute Christian und Henriette Teichmann. Der heutige Besitzer Manfred Teichmann stellt die 4. Generation dieser Bergmannsfamilie dar.

Ende der 60-er Jahre

Einstellung der Dachschieferproduktion; auch hier macht die Härte des Materials eine wirtschaftliche Herstellung unmöglich: Das Verhältnis zwischen Abraum (Abfall) und verkaufsfähigen Material betrug ca. 6:1.

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